Point of Care Geräte im Vergleich

Moderne Point of Care Geräte ermöglichen es heute, zahlreiche klinisch relevante Parameter direkt in der Praxis, auf der Station oder im Rettungsdienst zu messen, schnell, zuverlässig und ohne Laborumweg. CRP, HbA1c, Laktat, Kreatinin, hCG, Vitamin D, Cholesterin und viele weitere Werte stehen als POCT-Lösung zur Verfügung, mit Ergebnissen in wenigen Minuten aus kleinen Mengen Kapillarblut, Vollblut oder Urin.

Auf Diagnoodle finden Sie eine unabhängige Marktübersicht , von kompakten Readern bis zu leistungsstarken Multiparameter-Analysatoren. Nutzen Sie die Filter, um gezielt nach Parameter, Probentyp oder Konnektivität zu suchen und das passende Gerät für Ihre Praxis zu finden.

Beliebte POCT-ParameterhCGCRPVitamin DLaktatCholesterinKreatininAlles entfernen

Point of Care Geräte: Was heute in der Praxis möglich ist

Die Zeiten, in denen POCT ausschließlich Glukose und Schwangerschaftstests bedeutete, sind längst vorbei. Moderne Point of Care Geräte, auch POCT-Analysegeräte oder patientennahe Diagnostiksysteme genannt – decken heute ein breites klinisches Spektrum ab: Entzündungsmarker wie CRP und PCT, Stoffwechselparameter wie HbA1c und Cholesterin, Nierenparameter wie Kreatinin, Notfallmarker wie Laktat, Troponin und D-Dimer, hormonelle Parameter wie hCG, TSH und Vitamin D sowie Infektionsmarker für Influenza, Streptokokken oder SARS-CoV-2. Viele dieser Werte, die früher ausschließlich dem Zentrallabor vorbehalten waren, sind heute in kompakten, einfach bedienbaren Geräten verfügbar mit Ergebnissen in 1 bis 15 Minuten direkt am Patienten.
 

Welche Vorteile bieten Point of Care Geräte?

Point-of-Care-Analysegeräte überzeugen in der täglichen Versorgung aus mehreren Gründen:

  • Sofortergebnisse: Messergebnisse in Minuten statt Stunden, Therapieentscheidungen noch in der laufenden Konsultation möglich
  • Kein Laborumweg: Proben müssen nicht eingeschickt oder transportiert werden
  • Einfache Bedienung: Keine medizinisch-technische Qualifikation erforderlich, eine Einweisung genügt
  • Breites Spektrum: Von Hämatologie und Gerinnung über Kardiologie bis zur Infektionsdiagnostik
  • Flexible Probentypen: Vollblut, Serum, Urin oder Abstrich, je nach Gerät
  • Effizientere Abläufe: Weniger Folgebesuche, weniger unnötige Antibiotikaverordnungen, bessere Patientenzufriedenheit


 

Welche Arten von Point of Care Geräten gibt es?

Reader-Systeme sind kompakte Geräte, die mit parameterdefinierten Testkassetten oder Teststreifen arbeiten. Sie sind besonders einfach in der Handhabung und ideal für klar definierte Einsatzbereiche. Multiparameter-Analysatoren ermöglichen die Bestimmung mehrerer Werte aus einer Probe – ideal für Praxen mit breitem Diagnostikbedarf. Handgeräte sind batteriebetrieben und damit auch für Hausbesuche, den Rettungsdienst oder den Einsatz auf Station geeignet. Benchtop-Systeme bieten das größte Spektrum und die höchste Probendurchsatzrate, typischerweise in größeren Praxen, MVZs oder Notaufnahmen.
 

Für wen eignen sich Point of Care Geräte?

POCT-Analysegeräte sind breit einsetzbar: in der hausärztlichen und fachärztlichen Praxis, in Kliniken und Notaufnahmen, auf Intensivstationen, im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und in der Betriebsmedizin. Je nach Einsatzumfeld variieren die Anforderungen an Gerätegröße, Messspektrum, Robustheit und Konnektivität.
 

Unabhängiger Vergleich auf Diagnoodle

Diagnoodle ist die unabhängige Vergleichsplattform für Point of Care Geräte im deutschsprachigen Raum. Alle Geräte werden herstellerunabhängig gelistet, strukturiert nach Messspektrum, Probentyp, Messzeit und Konnektivität. Transparency Partner bieten zusätzlich Produktvideos und einen KI-gestützten Assistenten für individuelle Produktfragen. Haben Sie Ihr Wunschgerät gefunden? Nehmen Sie direkt und unverbindlich Kontakt zum Hersteller oder Distributor auf – ohne Umwege, ohne Verpflichtung.