

WipeAlyser
Der Securetec WipeAlyser ist ein mobiles Drogenanalysegerät für den professionellen Einsatz in Verkehrskontrollen, betrieblichen Sicherheitsprogrammen und mobilen Screening-Situationen. Er kombiniert den DrugWipe-Schnelltest mit einer elektronischen Auswertung und liefert objektive, dokumentierte Ergebnisse innerhalb weniger Minuten. Das System unterstützt Behörden, Sicherheitsdienste und Unternehmen bei zuverlässigen Vor-Ort-Entscheidungen.
Der WipeAlyser arbeitet mit den DrugWipe 5 S- und 6 S-Tests und ermöglicht eine automatisierte, elektronische Analyse der Testkassetten. Ausgestattet mit einem hochauflösenden Farb-Touchdisplay, integriertem Drucker und GPS-Unterstützung bietet das Gerät eine klare Benutzerführung und lückenlose Dokumentation. Die robuste, spritzwasser- und stoßgeschützte Bauweise ermöglicht einen sicheren Einsatz im Außendienst. Der interne Speicher umfasst mindestens 1000 Datensätze, die lange Akkulaufzeit von rund acht Stunden unterstützt längere Kontrolltätigkeiten ohne Unterbrechung.
- Straßenverkehrskontrollen durch Polizei und Behörden
- Drogenscreening im betrieblichen Arbeitsschutz
- Sicherheitsüberprüfungen in Logistik, Transport und Industrie
- Einsatz bei mobilen Sicherheitsdiensten und Kontrollteams
- Präventive Kontrollen in sicherheitskritischen Arbeitsbereichen Anwendungsfälle
- Mobile Speicheltests zum Nachweis gängiger Drogenwirkstoffe
- Screening bei Verdacht auf Fahruntüchtigkeit
- Arbeitsplatzbezogene Eignungsprüfungen
- Unterstützung bei Erstbewertungen in sicherheitsrelevanten Situationen
- Follow-up-Screenings im Rahmen betrieblicher Substanzprävention
- Objektive Analyse durch elektronisches Auslesen statt subjektiver visueller Interpretation
- Einheitliche, reproduzierbare Ergebnisse bei unterschiedlichen Anwendern
- Schnelle Dokumentation durch integrierten Thermodrucker
- GPS-basierte Zeit- und Ortsstempel für revisionssichere Nachweise
- Intuitive Bedienung mit automatischer Timersteuerung je DrugWipe-Typ
- Mobil, robust und für wechselnde Außendienstbedingungen ausgelegt
Im Vergleich zu rein optisch abzulesenden Speicheltests bietet dieses System eine objektive, elektronische Auswertung. Das minimiert Fehlinterpretationen und schafft mehr Verlässlichkeit bei Entscheidungen im Außendienst. Behörden und Unternehmen profitieren, weil sich Ergebnisse einheitlich prüfen und dokumentieren lassen. Gegenüber Lösungen ohne integrierte Dokumentation liefert der interne Drucker mit Zeit/Ort-Stempel eine klare Entlastung. Manuelle Protokolle, die anfällig für Fehler sind, entfallen weitgehend. Bei der mobilen Einsatzfähigkeit liegt der Fokus auf Robustheit sowie langer Akkulaufzeit. Dadurch eignet sich das Gerät stärker für wechselnde Umgebungen als Systeme, die vorrangig stationär genutzt werden. Kritisch bleibt, wie stark Temperatur oder Verschmutzungen die Messergebnisse beeinflussen, denn andere Systeme arbeiten mit geschlossenen Kartuschen und höherem Kontaminationsschutz.
Parameterübersicht
Es ist möglich, dass bestimmte berechnete Parameter nicht angegeben sind.
Testübersicht (1)
Speicheltest Drogen DrugWipe S
Parameter: Cannabis, Opiate, Kokain, Amphetamine, Methamphetamine (MDMA, Ecstasy) und Benzodiazepine bzw. Ketamin.
Speicheltest Drogen DrugWipe S
Parameter: Cannabis, Opiate, Kokain, Amphetamine, Methamphetamine (MDMA, Ecstasy) und Benzodiazepine bzw. Ketamin.
Studien & Produktdokumente
KI-Zusammenfassung
Die vorliegenden Anwendungsstudien zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Wipealyser-Systems im Kontext der Verkehrsmedizin und der öffentlichen Sicherheit. In großangelegten Untersuchungen in Frankreich wurde das Gerät primär zur Identifizierung von Drogenkonsum am Steuer genutzt, wobei Cannabis als am häufigsten nachgewiesene Substanz identifiziert wurde. Die Studien verdeutlichen, dass das Screening von Oralfluid ein effektives Instrument zur Prävention darstellt, weisen jedoch darauf hin, dass positive Vortests idealerweise durch eine LC-MS/MS-Analyse bestätigt werden sollten. Ein wichtiger wissenschaftlicher Aspekt beim Handling ist die Erkenntnis, dass Gelegenheitskonsumenten bei identischen Blutkonzentrationen eher ein positives Testergebnis im Oralfluid zeigen als regelmäßige Konsumenten. Darüber hinaus wird das System eingesetzt, um die Auswirkungen von Cannabidiol (CBD) auf die Fahrtüchtigkeit zu klären und den Konsum neuer psychoaktiver Substanzen, beispielsweise im Umfeld von Großveranstaltungen wie Musikfestivals, präzise zu überwachen. Dies bietet medizinischem Fachpersonal eine fundierte Grundlage zur Risikobewertung im Straßenverkehr.
"We report recent trends for drivers testing positive for illicit drugs in oral fluid in France. Cannabis was the most prevalent drug of abuse identified, suggesting that a general prevention program might be useful. Our results also highlight the need for LC-MS/MS confirmation when screening oral fluid for drugs of abuse."
"OC are more likely to screen positive than CC for a similar blood concentration."
"This study will clarify the risks involved in driving following CBD use and assist in ensuring the safe use of CBD by drivers."
New psychoactive substances in oral fluid of drivers around a music festival in south-west France in 2017.
KI-Zusammenfassung
Die vorliegenden Vergleichsstudien zeigen eine differenzierte Performance des WipeAlyser Readers und der dazugehörigen DrugWipe-Tests im Vergleich zu Geräten wie dem Dräger DrugTest 5000, AquilaScan, Druglizer oder RapidSTAT. In der aktuellen Untersuchung von Scherer et al. (2024) erwies sich der WipeAlyser Reader mit einer Sensitivität von über 91 % als hochgradig zuverlässig bei der Detektion von THC, während Konkurrenzprodukte wie AquilaScan teils unakzeptable Genauigkeiten aufwiesen. Frühere Daten von Arkell et al. (2019) und Liut et al. (2022) verdeutlichen jedoch, dass die Sensitivität bei THC-Werten nahe der Nachweisgrenze herausfordernd bleibt und Vortests die klinische Einschätzung oder Serum-Bestätigungsanalysen nicht ersetzen können. Ein wesentlicher Sicherheitsaspekt für die Praxis ist, dass laut McCartney et al. (2022) die alleinige Einnahme von CBD keine falsch-positiven Ergebnisse auf THC beim DrugWipe-System auslöst. Insgesamt positioniert sich der WipeAlyser als eines der leistungsstärksten Screening-Instrumente am Markt, dessen Effektivität maßgeblich zur rechtssicheren Detektion von Cannabiskonsum beiträgt.
The study highlights a significant disparity in the performance of roadside THC screening devices. While the Dräger DrugTest® and WipeAlyser Reader® proved highly reliable with sensitivities over 91%, other tested devices like AquilaScan® and Druglizer® showed unacceptable accuracy. Consequently, the effectiveness of cannabis traffic enforcement depends entirely on selecting high-performance technology to ensure road safety and reliable detection.
This study evaluated two oral fluid (OF) and two urine on-site tests for DUID detection in Germany. While individual performance varied, no device met all ROSITA-1 criteria. The urine tests (DrugScreen® 5TK/7TR) showed high sensitivity but poor specificity and cannot prove recent drug influence—a requirement for StVG s. 24a (2). The DrugWipe® 6S performed reliably for amphetamines and cocaine, though THC sensitivity remains a concern. Due to insufficient positive predictive values (PPVs) across all devices, further research should focus on the correlation between on-site matrices and serum levels. Ultimately, while these tests are useful screening tools, they cannot replace the assessment of impairment by trained police officers.
"Here we have compared, for the first time, cannabinoid concentrations in oral fluid following controlled administration of THC‐dominant, THC/CBD equivalent, and placebo cannabis. There were few differences in confirmed oral fluid THC concentrations between the two active cannabis conditions, suggesting that CBD has little effect on oral fluid THC concentrations when the two compounds are vaporized in a 1:1 ratio. It may not be possible to generalize these results to other routes of administration and to cannabis or cannabinoid products containing higher CBD to THC ratios. We also evaluated the performance of the DW5s and DT5000 POCT devices that are widely used to detect DUIC. Both devices performed acceptably when oral fluid THC concentrations were well above or below the screening cut‐off, but neither device exhibited >80% sensitivity, specificity, and accuracy. A considerable number of false positive and false negative results were observed. While these devices are useful tools for detecting recent cannabis use, confirmatory testing is absolutely necessary and of the utmost importance. This is especially important in contexts (eg, DUIC) where positive tests results may lead to criminal convictions."
"This study suggests that orally administered CBD is unlikely to elicit false‐positive (or true‐positive) tests for THC on the DW‐5S or DT5000 POC oral fluid testing devices. The likelihood of an individual who is using a CBD (only) oral formulation being falsely accused of DUIC therefore appears low. However, further research is required to determine whether inhaled CBD and CBD formulations containing small amounts of THC have the potential to elicit positive tests."
"The prevalence of drivers testing positive for illicit drugs resulted to be higher compared to the results obtained in the DRUID project and to other surveys previously performed in Italy. These data demonstrate the need for control services to improve road safety in regards to drug driving."
"We evaluated the performance of two commonly used POCT devices, DW5S and DT5000, against LC–MS/MS‐quantified OF THC concentrations following controlled oral administration of 10 mg THC (in combination with 200 mg CBD) oil and placebo. The DT5000 device performed somewhat better than the DW5S device; however, there was overall high risk for FP and FN results at short intervals after oral administration (0.5 h post‐treatment) in the face of high variability in OF THC concentrations across participants. The next day (10 and 18 h post‐treatment), both devices accurately produced negative results reflecting the fact that all samples had THC concentrations lower than the screening cut‐offs on the POCT devices at these time points. Overall, these findings indicate a low probability of obtaining a positive THC result the next day after evening consumption of an oral cannabis oil containing 10 mg THC (in combination with 200 mg CBD) in individuals who infrequently use cannabis. However, these results cannot necessarily be generalised to those who regularly use THC or cannabis, including medicinal cannabis patients. Regular users may accumulate residual THC in OF, leading to higher baseline readings and an increased risk of obtaining a positive THC result with commonly used POCT devices."




