Blutbild

Alle Geräte im Überblick

Blutbildgerät: Geräte vergleichen & Angebote anfragen

Ein Blutbildgerät (Hämatologie-Analysator) zählt Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, bestimmt Hämoglobin und differenziert die Leukozyten, je nach Gerät in unter einer Minute bis wenigen Minuten. Hier finden Sie Blutbildgeräte für Praxis, Klinik und Labor, filterbar nach Parametern, Probentyp, Probenvolumen, Konnektivität und Zeit bis zum Ergebnis. Angebote fragen Sie unverbindlich, kostenfrei und ohne Registrierung an.

Hintergrundwissen

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Was misst ein Blutbildgerät?

Ein Blutbildgerät bestimmt aus einer EDTA-Vollblutprobe das kleine Blutbild: Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, Hämoglobin, Hämatokrit und die Erythrozytenindizes wie MCV, MCH und MCHC. Mit der Differenzierung der Leukozyten entsteht das Differenzialblutbild.

Was ein Gerät darüber hinaus misst, unterscheidet sich. Häufige Erweiterungen sind:

  • CRP aus derselben Probe, teils auch hs-CRP oder SAA
  • unreife Granulozyten (IG) und kernhaltige Erythrozyten (NRBC)
  • weitere Tests wie HbA1c auf einzelnen Systemen

Welche Werte ein Gerät misst und welche es berechnet, zeigt die Parameterübersicht auf jeder Produktseite.


Welche Arten von Blutbildgeräten gibt es?

Blutbildgeräte unterscheiden sich vor allem darin, wie fein sie die Leukozyten differenzieren und in welchem Testformat sie messen.

  • 3-Diff-Geräte unterscheiden drei Leukozytengruppen: Lymphozyten, Monozyten bzw. mittelgroße Zellen und Granulozyten.
  • 5-Diff-Geräte trennen die Granulozyten zusätzlich in Neutrophile, Eosinophile und Basophile. Geben sie auch unreife Granulozyten aus, ist teils von 6-Diff die Rede.

Beim Testformat gibt es zwei Wege:

  • Reagenzien im Gerät: Tischgeräte, die Reagenzien für viele Messungen nutzen und mehrere Dutzend Proben pro Stunde schaffen.
  • Einweg-Kartusche oder -Disc: Jede Probe wird in einem eigenen Testelement gemessen. Diese Geräte sind kompakter, das Ergebnis liegt nach wenigen Minuten vor, teils per Bildanalyse.

Einige kompakte Geräte bestimmen nur die Leukozyten und ihre Differenzierung, kein vollständiges Blutbild.


Wo werden Blutbildgeräte eingesetzt?

Blutbildgeräte stehen überall dort, wo ein Blutbild ohne Umweg über ein externes Labor gebraucht wird:

  • Praxis: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Pädiatrie, Onkologie
  • Klinik: Notaufnahme, Intensivstation, Station, Kliniklabor
  • Pflege und dezentrale Versorgung: Pflegeeinrichtung, mobile Einsätze
  • Labor und Blutspende: Praxis- und Privatlabore, Blutspendedienste

Welches Blutbildgerät passt zu meiner Einrichtung?

Drei Fragen grenzen die Auswahl meist schon deutlich ein:

  • Welche Differenzierung brauchen Sie? 3-Diff reicht für eine Grundorientierung, 5-Diff weist Eosinophile und Basophile einzeln aus.
  • Wie viele Proben fallen an? Bei vielen Proben am Tag passt eher ein Tischgerät mit Reagenzien im Gerät, bei einzelnen Messungen eher ein Gerät mit Einweg-Testelement.
  • Brauchen Sie CRP? Kombigeräte bestimmen Blutbild und CRP aus einer Probe.

Danach entscheiden die Details: Probenvolumen und Freigabe für Kapillarblut, etwa in der Pädiatrie, Platzbedarf und Gewicht, Handhabung der Reagenzien sowie die Anbindung an Ihre Praxis- oder Kliniksoftware.


Was kostet ein Blutbildgerät?

Mobile Blutbildgeräte fallen beim Gerätepreis meist in die Preisspanne 5.000 bis 10.000 €, eher im unteren Bereich dieser Spanne. Je nach Ausstattung gibt es auch Blutbildgeräte, die rund 25.000 € kosten. Die Kosten pro Test hängen vom Testformat ab: Bei Einweg-Kartuschen oder -Discs braucht jede Messung ein eigenes Testelement, bei Geräten mit Reagenzien im Gerät hängen sie davon ab, wie gut die Reagenzien ausgelastet sind. Öffentliche Preisangaben zum Gerät finden Sie auf der jeweiligen Produktseite. Die Kosten für Verbrauchsmaterialien erhalten Sie über ein individuelles Angebot.


Wie vergleiche ich Blutbildgeräte auf Diagnoodle?

In der Übersicht oben filtern Sie Blutbildgeräte nach Anbieter, Parametern, Probentyp, Probenvolumen, Konnektivität und Zeit bis zum Ergebnis. Mit „Vergleichen“ stellen Sie Geräte direkt nebeneinander. Auf den Produktseiten finden Sie außerdem:

  • Parameter- und Testübersicht
  • Zusammenfassungen veröffentlichter Studien zum jeweiligen Gerät
  • bei Geräten von Transparency Partnern Bedienvideos, von Diagnoodle in einheitlichem Format selbst produziert, und einen KI-Produktassistenten

Warum gibt es bei manchen Blutbildgeräten Bilder und Videos?

Bilder und Bedienvideos gibt es bei Geräten von Transparency Partnern. Diese Anbieter setzen bewusst auf Offenheit: Sie stellen Diagnoodle ihre Geräte zur Verfügung und lassen sie von uns in einem einheitlichen Format filmen, bei der Messung, der Qualitätskontrolle sowie bei Einstellung und Navigation. So zeigen sie, wie ihr Gerät im Alltag tatsächlich funktioniert. Mit ihrem Beitrag finanzieren sie zugleich Diagnoodle, damit die Plattform für Fachpersonal kostenfrei bleibt.

Für Sie bedeutet das: Gemeinsam mit dem KI-Produktassistenten können Sie sich schon vor der Anschaffung online ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag mit einem Gerät machen. Produktbeschreibungen, Parameterübersichten und Studienzusammenfassungen bleiben davon ausdrücklich unberührt.


Wie frage ich ein Angebot für ein Blutbildgerät an?

Wenn Sie ein Blutbildgerät kaufen möchten, wählen Sie ein Gerät aus und senden Ihre Anfrage inklusive Verbrauchsmaterial direkt über Diagnoodle. Die Anfrage geht an die zuständige Ansprechperson des Anbieters; die Nutzung ist kostenfrei und ohne Registrierung.

Fachlich geprüft von der Diagnoodle-Redaktion · Stand: Oktober 2026

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Die bereitgestellten Informationen sind ausschließlich für medizinisches Fachpersonal bestimmt. Sie dienen der neutralen, unabhängigen Information über Produkte und Studien im Bereich der In-vitro-Diagnostik. Eine individuelle Beratung oder Empfehlung erfolgt nicht. Alle Inhalte werden sorgfältig geprüft, dennoch übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit. Einige Artikel enthalten Bilder und Videos von Transparency Partnern. Diese Anbieter ermöglichen Diagnoodle direkten Zugang zu ihren Geräten, so entstehen eigenständige Aufnahmen, die Fachpersonal eine fundierte Produktentscheidung ermöglichen. Die Partnerschaft ist kostenpflichtig; die redaktionellen Inhalte entstehen davon unabhängig.

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